Mittwoch, 31. Oktober 2012

Prüfungen im Hundesport gelassen angehen und als Team auf ganzer Linie überzeugen!


Hund beim Hindernislauf.
(c) Wikimedia Commons, Foto Hundehalter.
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Prüfung im Hundesport? Vermutlich zum ersten Mal in Ihrem Leben hing Ihr Prüfungserfolg nicht nur von der eigenen Leistung ab, sondern auch der Ihres Trainingspartners - in diesem Fall auch noch von einem Hund. Nur als eingespieltes Team können beide in einer solchen Ausnahmesituation Bestleistungen zeigen. Und tatsächlich ist das genau der Knackpunkt.

Vertrauen ist das A und O

Stimmt im Mensch-Hund-Team die Chemie, die Kommunikation und ist beiderseits großes Vertrauen vorhanden, dann werden die beiden fast jede Prüfung mit Links bestehen. Unsicherheit kommt gar nicht erst auf, da sie sich gegenseitig den Rücken stärken. An diesem Punkt lauert jedoch auch die größte Falle. Fehlt es an Vertrauen, dann betreten die beiden Teammitglieder den Übungsplatz als Einzelkämpfer. Beim Menschen macht sich Nervosität breit, wenn er sich nicht zu hundert Prozent auf seinen Hund verlassen kann. Spürt der Hund wiederum die Nervosität seines Hundeführers, wird auch er nervös und verliert an Konzentration in Bezug auf seine Aufgaben. Ein Teufelskreis, der im schlimmsten Fall mit der Verweigerung durch den Hund endet. In so einem Fall wird die Übung in der Regel durch den Prüfungsrichter abgebrochen.

Nervosität ausblenden

Sensible Hunde registrieren schon die kleinste Anspannung bei ihrem Hundeführer und schließen daraus, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte. Insbesondere bei solchen Hunden ist es wichtig, sich während der Prüfung völlig normal zu verhalten. Versuchen Sie nicht, die Aufgaben besonders gut zu machen. Probieren Sie die Zuschauer auszublenden und stellen Sie sich vor, der Prüfer wäre Ihr Trainer daheim auf dem Übungsplatz. Verwenden Sie die gleiche Leine und Halsband wie beim Training (die natürlich den Prüfungsvorschriften entsprechen müssen), das gleiche Apportel und die gleichen Fährtengegenstände. 
Stellen Sie sich vor es wäre keine Prüfung sondern ein völlig normales Training bei Ihrem langjährigen Hundetrainer. Je gelassener Sie selbst auftreten, desto eher können Sie Missverständnisse mit Ihrem Hund vermeiden. So haben Sie in Kombination mit einem sorgfältigen Training der Prüfungsaufgaben die besten Voraussetzungen um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

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