Freitag, 5. Oktober 2012

Vom „Dürrbächler“ zum Berner Sennenhund

Charakter und Eigenschaften

Berner Sennenhund. (c) Wikimedia Commons, Foto: Ocmey.
Einst als Hof-, Treib- und Zughund eingesetzt, waren die Vorfahren der heutigen Berner Sennenhunde vor allem in der Schweiz nahe Bern zu finden. Damals kannte man die beliebte Hunderasse noch unter dem Namen „Dürrbächler", entsprechend einem Gasthof in dieser Gegend. Um die Jahrhundertwende erfolgte die Umbenennung zum „Berner Sennenhund", der sich heute vor allem als äußerst umgänglicher und kinderlieber Familienhund zeigt. Bei entsprechendem Training bewacht er Haus und Hof, sowie die Familie. Genügsam und sanftmütig passt er sich seinem Umfeld an. 

Äußeres Erscheinungsbild

Da der Berner Sennenhund zu den großen Hunderassen zählt und ein dichtes Fellkleid entwickelt, ist er zum Hundesport nicht geeignet. Sein Fell ist überwiegend schwarz mit braunen und weißen Abzeichen. Die Pfoten sollen weiß sein und zunächst ins braune, sowie schließlich ins schwarze Fell übergehen. Schnauze und Brust weisen ähnliche Farbverläufe auf. Besonders auffällig sind die weiße Schwanzspitze und die hellbraunen Flecken über den Augen, die wie Augenbrauen aussehen. Bei langhaarigen Berner Sennenhunden ist eine regelmäßige Fellpflege unabdingbar.

Berner Sennenhunde sind auch bei Promis eine beliebte Hunderasse

Die großen, kräftigen Hunde haben auch Schauspieler und Comedystar Axel Stein in ihren Bann gezogen. Was sonst könnte einen Mann zu einer solchen Aussage bewegen: „Gibt es etwas Schöneres im Leben, als Kot einzusammeln". Außerdem bezeichnet er Hundehaltung als kaum nerviger als „Kinderhaltung". Allerdings ist er der festen Überzeugung, „wenn jeder ein wenig Rücksicht auf den anderen nimmt, funktioniert es". Eine Einstellung, die sich manch ein Hundehalter, sowie auch Nicht-Hundehalter zum Herzen nehmen sollten.

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