Donnerstag, 18. Oktober 2012

„Wetten, dass...?": Zuviel Stress für einen kleinen Hund?!

Toypudel Welpe. (c) Wikimedia Commons, Foto: SequereMe.
Markus Lanz übernahm kürzlich das Zepter in der Abendsendung „Wetten Dass…?“. Kuriose Wetten, interessante Studiogäste und unvorhergesehene Ereignisse machen den Reiz dieser Sendung aus. Leider wird der Auftakt des neuaufgelegten Showkonzeptes von einem Unglück überschattet. Eine Hundeliebhaberin wollte anhand der Fellstruktur erfühlen, um welche Hunderasse es sich handelt. Hierfür wurden die Tiere jeweils auf einem kleinen Tisch platziert. Eines der Tiere, ein kleiner Toypudel namens Monarch, stürzte unglücklich und verletzte sich schwer. Noch während der Sendung verstarb das wertvolle Zuchttier, das eine kleine Unachtsamkeit mit dem Leben bezahlen musste.  

Aber wer ist dafür verantwortlich? Hätte der schlimme Unfall vielleicht verhindert werden können, wenn die Bühne und die jeweiligen Bereiche im Hintergrund tiergerechter gestaltet worden wären? Hätten vielleicht zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen den Sturz verhindern können? In jedem Hundesalon werden die Hunde auf dem Tisch angeleint, warum nicht in diesem Fall? Fragen wie diese beschäftigen die Besitzerin des verstorbenen Toypudels. Sie lässt nun eine Obduktion durchführen, um die Todesursache eindeutig zu klären. Der Tierschutzbund hingegen geht noch einen Schritt weiter. Er fordert nun, dass für Tiere die Showbühne grundsätzlich tabu ist. Vielleicht reicht es aber auch aus, grundsätzlich einen sorgfältigeren Umgang mit den Tieren zu pflegen, insbesondere in stressigen Situationen wie auf der Bühne. Wer seinen Hund für eine solche Veranstaltung zur Verfügung stellt, der muss damit rechnen, dass in der ungewohnten Situation auf der Bühne auch etwas passieren kann.

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