Mittwoch, 21. November 2012

Hundeernährung nach dem BARF-Konzept

Wölfe. (c) Wikimedia Commons, Foto: Titleist4.
Dass Hunde zu den Fleischfressern gehören, sollte wohl allgemein bekannt sein. Aber wie lässt sich eine möglichst natürliche Ernährung für den Vierbeiner mit unserem modernen Lebensstil vereinbaren? Das Vorbild aus der Natur zeigt uns, wie ein Rudel Wölfe sich über ein gerissenes Wildtier hermacht. Möglichst frisches Fleisch mit Haut, Haaren und Knochen, sowie den Innereien steht auf dem Speiseplan der Vorfahren unserer heutigen Haushunde. 

Welche Bestandteile beim BARF ins Futter gehören 

BARF ist die Abkürzung für „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ Beim sogenannten „Barfen“ besteht das Futter im Wesentlichen nur aus:
  • Rohem Fleisch
  • Gemüse
  • und Knochen
Um eine ausgewogene Zusammensetzung zu erreichen, wird ein Fütterungsplan erstellt. Hierfür müssen sich die Hundehalter intensiv mit den Bedürfnissen ihres Hundes auseinandersetzen. Oder sie vertrauen auf Futterlieferungen von Unternehmen, die sich auf die Barf-Ernährung von Haustieren spezialisiert haben. Denn nicht nur Hunde, sondern auch Katzen können nach diesem Konzept ernährt werden. Die Kombination aus Tiefkühlfleisch und frischem Gemüse lässt sich sogar mit unserem heutigen Lebensstil vereinbaren.

BARF ist (nicht) für alle Hunde geeignet

Verfechter der BARF-Fütterung sind selbstverständlich davon überzeugt, dass diese Ernährungsmethode die einzig gesunde Möglichkeit ist und dass generell alle Hunde dies vertragen. Jedoch lassen sie dabei außer Acht, dass sich unsere Haushunde bereits ein gutes Stück von den Wölfen entfernt haben. Im Laufe der Zeit hat sich ihr Organismus angepasst. Manche Hunde sind gar so ungeschickt beim Knochenkauen, dass sie sich an kleinen Knochensplittern Verletzungen zuziehen. Außerdem reagieren manche Hunde mit Verstopfungen oder Durchfällen auf die ungewohnte Rohernährung. Wenn Sie sich für das Barfen entscheiden, dann nehmen Sie sich besser im Vorfeld genügend Zeit, sich mit der Thematik auseinander zu setzen. Insbesondere während der Umstellung muss ein strenger Futterplan befolgt werden. Beim Barfen gilt: Ganz oder gar nicht! Wenn Sie also lieber auf hochwertige Trocken- oder Nassfütterung vertrauen, dann ist dies sicherlich ebenfalls eine gute Wahl.

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