Mittwoch, 28. November 2012

Hundehaltung: So gelingt das Zusammenleben mit den Nachbarn auch im Mehrfamilienhaus

Golden Retriever Welpe.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Davizosky.
Als Hundehalter hat man es wahrlich nicht leicht, ein passendes Zuhause für sich und seinen Vierbeiner zu finden. In Bezug auf das Thema Hunde und Wohnen gibt es einige Dinge zu beachten. Wer nicht gerade selbst ein Haus besitzt, muss einerseits eine Mietwohnung finden, in der Hunde toleriert werden. Andererseits sollte er auch darauf achten, dieses Privileg nicht zu verlieren. Der Vermieter hat das Recht, die Duldung von Hunden zu widerrufen, sofern es einen triftigen Grund hierfür gibt. Natürlich darf er Sie nicht von heute auf morgen vor die Tür setzen. Innerhalb einer gewissen Frist müssen Sie jedoch entweder ausziehen oder für Ihren treuen Begleiter ein neues Zuhause suchen. Daher nehmen Sie lieber ein wenig Rücksicht auf Ihre Nachbarn. Dies ist auch im Sinne einer guten Nachbarschaft ratsam.

Überlegen Sie sich doch einmal, welche Gründe andere Menschen haben könnten, dass sie sich über Ihren Hund beim Vermieter beschweren könnten. Die wohl größten Ärgernisse durch Hunde in Mehrfamilienhäusern sind:
  • Häufiges Bellen zu jeder Tages- und Nachtzeit
  • Hinterlassenschaften auf Wegen, in Blumenbeeten oder im Garten
  • Verschmutzte Flure und Treppen
  • In Haus und Garten freilaufende Hunde
  • Großen, bedrohlich wirkenden Hunden im Treppenhaus zu begegnen
Abgesehen von diesen wirklich guten Gründen, warum Sie von Ihren Nachbarn beim Vermieter angeschwärzt werden könnten, gibt es natürlich auch noch Menschen, die schlichtweg Angst vor Tieren allgemein oder Hunden im Speziellen haben. Wenn Ihnen dies auffällt, dann suchen Sie am besten zunächst das Gespräch – selbstverständlich ohne Hund! Durch gegenseitige Rücksichtnahme lässt sich hier viel erreichen. Insbesondere im Hausflur und am Eingang fühlen sich manche Menschen eingeengt, wenn sie einem großen Hund begegnen.

Welche Regeln innerhalb der Wohnung für Ihre Fellnase gelten, bleibt weitestgehend Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass es nicht zu Geräuschbelästigungen der Nachbarn durch andauerndes Bellen kommt. Bis zu einer halben Stunde am Tag wird in der Regel geduldet. Abgesehen davon sollten Sie schon darauf achten, dass Ihr Hund keine bleibenden Spuren in der Wohnung hinterlässt. Dies kann bei einem späteren Auszug sehr teuer werden!

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