Mittwoch, 9. Januar 2013

So finden Sie den passenden Zweithund


Den richtigen Zweithund zu finden ist oft nicht leicht.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Michel Royon.
Ein Hund braucht viel Aufmerksamkeit. Zwei Hunde können sich zum Vollzeitjob entwickeln, daher wählen Sie den Zweithund besser sorgfältig aus, um Probleme bereits im Vorfeld zu vermeiden. Während Rasse und Größe nur eine untergeordnete Rolle spielen, sind Alter und Vorgeschichte des Zweithundes von großer Bedeutung.

Welpe, Junghund oder erwachsener Hund

Ein Welpe integriert sich leicht in die vorhandenen Strukturen. Das erleichtert einerseits die Zusammenführung mit dem Ersthund, andererseits kann er sich die erwünschten Verhaltensweisen von diesem abschauen. 
An dieser Stelle ist jedoch Vorsicht geboten, denn auch die unerwünschten Verhaltensweisen können vom Welpen übernommen werden. Der Welpe benötigt außerdem anfangs jede Menge Aufmerksamkeit, da er Stubenreinheit und Grundkommandos erst noch beigebracht bekommen muss. Beim Junghund kann man eine gewisse Erziehung voraussetzen. Sehr ungestüme Junghunde können bei der Zusammenführung mit dem Ersthund zu Konflikten führen. Achten Sie darauf, dass Ihr Ersthund nicht allzu sehr bedrängt wird und seine Ruhepausen bekommt. Beim Junghund wie auch beim erwachsenen Hund ist vor allem die soziale Kompetenz ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Integration in einen Hundehaushalt geht.

Vorgeschichte

Ehemalige Zwingerhunde, Hunde die in Beißvorfälle verwickelt waren, oder aus anderen Gründen Vorbehalte gegenüber anderen Hunden haben könnten, sind nur bedingt für die Mehrhundehaltung geeignet. Denken Sie daran, dass Sie nicht 24 Stunden am Tag auf die Hunde aufpassen können. Sind bei einem Hund gravierende Versäumnisse während der Sozialisierungsphase im Welpenalter bekannt, dann gehört ein solcher Hund ohnehin in erfahrene Hände und idealerweise in Einzelhundehaltung. Gut sozialisierte Hunde mit gutem Ausdrucksverhalten bringen die Voraussetzungen für ein Leben in Mehrhundehaltung mit. Dies können Sie beim ersten Treffen aus neutralem Boden leicht erkennen.

Auch die Chemie muss stimmen

Haben Sie einen passenden Hund gefunden, der das gewünschte Alter hat und über die erforderliche Sozialkompetenz verfügt, dann stehen Sie vor der letzten großen Hürde. Nicht nur die Chemie zwischen Ihnen und Ihrem Zweithund muss stimmen, sondern vor allem auch zwischen Ihrem Ersthund und dem neuen Zweithund. Wenn Ihr Ersthund ein Neufundländer ist und quirlige Terrier nicht ausstehen kann, dann sollten Sie das selbstverständlich berücksichtigen. Idealerweise wählen Sie einen Zweithund, der ein ähnliches Temperament aufweist, wie Ihr Ersthund. Die Körpergröße ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Hilfreich ist es oft, zwei Hunde vom gleichen Typ zusammen zu halten. Beispielsweise sprechen Hütehunde (wie der Border Collie und der Australian Shepherd Dog) oft die gleiche Sprache, obwohl sie sich nie zuvor im Leben begegnet sind. Unter den markt.de Kleinanzeigen für Hunde finden Sie auch für sich den richtigen Zweithund.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen