Samstag, 5. Januar 2013

Welcher Hund passt zu Ihrer Lebenssituation?


Welcher Hund passt zu Ihnen?
(c) Wikimedia Commons, Foto: Darnyizsoka.
Dass man den zukünftigen Familienhund nicht nur nach optischen Eigenschaften, sondern vor allem auch in Hinblick auf seinen Charakter auswählen sollte, ist allgemein bekannt. Stellen Sie sich vor, ein quirliger Hund wie beispielsweise ein Border Collie aus der Arbeitslinie, würde als Welpe in eine ebenso quirlige Familie mit vielen Kindern integriert. Im schlimmsten Fall haben Sie nach ungefähr zwei Jahren einen Hund, der 24 Stunden am Tag aktiv ist und sich in jedem unbeobachteten Moment kreativen Unsinn einfallen lässt. Hier wäre sicherlich ein wesensstarker und ruhiger Hund besser geeignet, der sich vom stressigen Familienalltag nicht allzu sehr mitreißen lässt und sich seine Pausen nimmt, wenn er sie braucht. In Frage kommen würden beispielsweise ein Berner Sennenhund, ein Labrador aus einer Showlinie oder auch der Mops.

Falls Sie keine Kinder haben, aber in einer festen Partnerschaft leben, dann gibt es auch hier die eine oder andere Stolperfalle. Manche Hunderassen neigen nämlich dazu, sich auf ihre Bezugsperson so stark zu fixieren, dass sie keine anderen Menschen und teilweise auch keine anderen Haustiere in deren Nähe ertragen können. Typisches Beispiel hierfür ist der deutsche Schäferhund und der Malinois, insbesondere wenn sie aus einer Arbeitslinie stammen. Diese und weitere Arbeitsrassen werden speziell für den Gebrauch als Diensthund gezüchtet und sind als Familienhunde eher ungeeignet.

Wenn Sie keine Partnerschaft, keine Kinder und keine Haustiere haben, dann richtet sich die Auswahl des passenden Hundes vor allem danach, ob und in welchem Hundesport Sie sich engagieren wollen. Vermutlich sind Sie sich bereits vor der Anschaffung bewusst, dass Ihr neuer vierbeiniger Freizeitpartner fast Ihre gesamte Freizeit beanspruchen wird. Denken Sie nur daran, Ihren Hund frühzeitig auch ans Alleinsein zu gewöhnen, denn auch bei bester Erziehung kann Ihr Hund Sie leider nicht überall hin begleiten.
Wenn Sie viel Reisen, dann ist eine kleine Hunderasse empfehlenswert. Diese benötigen keine eigene Fahrkarte und dürfen im Transportkorb mit in die Flugzeugkabine, in den Zug und in den Bus. Auch im Taxi ist eine kleine Transporttasche mit Hund leichter unterzubringen als eine ausgewachsene Dogge. Je größer der Hund, desto komplizierter wird das Reisen.

Und? Welcher Hund passt zu Ihrer Lebenssituation? Mehr Informationen zu den verschiedensten Hunderassen erhalten Sie im Hunderassen Ratgeber bei markt.de.

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