Dienstag, 19. Februar 2013

Schnüffeln, Tannenzapfen jagen und im Laub stöbern – so wird der tägliche Spaziergang zum Erlebnis


Machen Sie den Spaziergang zum Erlebnis.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Midhir.
Einen Hund wirklich auszulasten bedeutet nicht, täglich die gleiche langweilige Runde um den Block zu spazieren, womöglich noch an der 1 Meter kurzen Leine. Da sind Probleme vorprogrammiert. Allzu oft sieht man Hunde, die sich mit aller Kraft in die Leine legen, um zum Objekt der Begierde zu gelangen. Dies ist nicht nur anstrengend für den Hundehalter, sondern kann auch zu körperlichen Beschwerden beim Hund führen. Anstatt den ständigen Kampf um die ranghöhere Position zu führen, betrachten Sie die Hund-Mensch Beziehung doch einmal als Partnerschaft. Im Vordergrund sollten gemeinsame positive Erlebnisse stehen, damit nach und nach eine Vertrauensbasis mit gegenseitiger Rücksichtnahme entsteht.
 

Stellen Sie Ihren Hund vor Herausforderungen

Machen Sie sich interessant für den Hund. Lassen Sie ihn sein Futter selbst erarbeiten, indem Sie ihn vor Herausforderungen stellen. In der Fachliteratur finden sich zahlreiche Anregungen, wie Sie Ihren Hund geistig beschäftigen können. Verstecken Sie doch einfach mal eine Handvoll Futter in einem Laubhaufen. Oder jagen Sie selbst spielerisch einem Tannenzapfen hinterher. Schon bald wird Ihr Hund ebenfalls Interesse daran zeigen und dieses spannende neue Spiel mit Ihnen gemeinsam spielen.

Schnüffeln - eine der Lieblingsbeschäftigungen von Hunden

Neben Phasen der intensiven Beschäftigung darf es auch Phasen geben, in denen Sie eine passive Rolle einnehmen. Für Hunde ist es enorm spannend, zu schnüffeln. Als würden sie in einer Zeitung lesen, geben ihnen die verschiedenen Gerüche Auskunft darüber, welche Wildtiere den Weg gekreuzt haben, ob in der Nachbarschaft eine Hündin demnächst läufig wird und noch vieles mehr. Eigentlich gibt es fast nichts Spannenderes für einen Hund, als ausgiebig schnüffeln zu können. Besorgen Sie sich ein Geschirr und eine lange Leine, ruhig 10 Meter oder noch länger, und gehen Sie eine gemütliche Runde im Wald. Hier geht es nicht darum, dass Ihr Hund perfekt im „Bei Fuss" läuft. Jetzt gibt er das Tempo vor und darf ausgiebig schnüffeln. Im Kontrast dazu verwenden Sie an der Straße eine andere Leine und befestigen diese am Halsband. Nun darf der Hund sich nicht mehr in die Leine legen. Sobald die Leine sich spannt, bleiben Sie auf der Stelle stehen und es geht erst weiter, wenn Ihr Hund nachgegeben hat. Üblicherweise gelingt dies nach einem ausgiebigen „Schnüffelspaziergang" deutlich besser, als vorher. Probieren Sie es aus, es wird Ihrem Hund und Ihnen sicherlich gut tun! Weitere interessante Tipps und Infos erhalten Sie im Hunderatgeber bei markt.de.

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