Dienstag, 30. April 2013

Verhaltenskodex für Hundehalter - für vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln

Hundehaltung bedeutet verantwortungsbewusstes
Handeln. (c) Wikimedia Commons, Foto: wgamley001.
Viele Konflikte ließen sich bereits im Vorfeld vermeiden, wenn sich alle Hundehalter an ein paar Grundregeln halten würden. Leisten Sie Ihren Beitrag, indem auch Sie den Verhaltenskodex für Hundehalter wahren. Schließlich bedeutet Hundehaltung vorausschauendes und verantwortungsvolles Handeln:
  1. Leinenführigkeit ist die wichtigste Voraussetzung, um Konflikte zu vermeiden. Bei Begegnungen mit anderen Hunden oder Menschen sollten Sie Ihren Hund auf der jeweils abgewandten Seite an kurzer Leine führen. 
  2. Im Siedlungsgebiet sollten alle Hunde an der Leine geführt werden, insbesondere im Bereich von Schulen und Spielplätzen sowie an befahrenen Straßen. Auch im Naturschutzgebiet und im Wald während der Brunftzeit von März bis Juni gehört der Hund an die Leine. 
  3. Bevor ein Hund Freilauf genießen darf, muss er zuverlässig abrufbar sein. Nehmen Sie Ihren Hund rechtzeitig an die Leine, wenn Ihnen jemand begegnet, insbesondere dann, wenn derjenige Sie dazu auffordert. 
  4. Wer mehrere Hunde führt, muss auch diese alle unter Kontrolle halten. Insbesondere wenn sich bereits Rudelverhalten abzeichnet, muss das gemeinsame Zustürmen auf andere Hunde oder Menschen unterbunden werden. 
  5. Bei Jagd- und Hütehunden ist in der Regel ein angepasstes Training zur Triebkontrolle erforderlich. Ebenso bei Hunden, die zur Entwicklung von Schutzverhalten neigen. 
  6. Hundespielzeug oder Stöcke, die auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zurückbleiben, gefährden Mensch und Maschine. Daher dürfen sie nach dem Spiel niemals zurückgelassen werden. 
  7. Ein Hundehalter ist dafür verantwortlich die Hinterlassenschaften seines Hundes zu beseitigen. Bedenken Sie außerdem: Auch das Urinieren kann zur Belästigung für andere Menschen werden, beispielsweise an Hauseingängen oder Autos. 
  8. Kommt es trotz aller Vorsicht doch einmal zum Konflikt, dann bleiben Sie sachlich und höflich. Sie sind verpflichtet, für die durch Ihren Hund entstandenen Schäden aufzukommen, gegebenenfalls über Ihre Hundehalterhaftpflichversicherung.

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