Freitag, 28. Juni 2013

"The World's Ugliest Dog Contest": Beagle-Boxer gewinnt im Jahr 2013


Ein chinesischer Schopfund gewann im letzten Jahr den
Wettbewerb.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Frank Röhm.
Auf ein Neues wurde in der Kalifornischen Stadt Petaluma der hässlichste Hund der Welt ermittelt, nunmehr zum 25. Mal. Diesmal machte ein Beagle-Boxer Mischling Walle das Rennen. Mit einem überproportional großen Kopf, seinem entenähnlichen Gewatschel auf Entenfüßen, Fehlstellungen an Gliedmaßen und Gebiss stellte er die Hässlichkeit von 29 anderen Bewerbern in den Schatten. Das Muskelpaket mit dem treuen Blick vereint den massigen Körperbau des Boxers mit kurzen Beaglebeinen, einem kurzen Hals und wiederum großem Kopf mit boxertypischen Ohren. Die braunen Rehaugen erinnern an den Beagle, während die Schnauze eine Mischung aus beiden Rassen gleichzeitig zu sein scheint. 
Sonst sind die ausgesprochen unästhetischen aber dennoch aus Reinzucht stammenden chinesischen Schopfhunde ganz vorne dabei. So auch im letzten Jahr, als ein Vertreter dieser Rasse mit dem passenden Namen „Mugly“ den Sieg einheimste. „Ugly“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „hässlich“.
 Viel erstaunlicher als der Sieg von Walle ist ein anderer Teilnehmer, der bei der Wahl 2002 den Titel abräumte. Seine erneute Teilnahme in diesem Jahr zeigt, dass ein derart vorbelasteter Hund im Einzelfall trotz genetisch äußerst ungünstigen Voraussetzungen ein durchschnittliches Alter erreichen kann. 
Der Wettbewerb wird von Tierschützern scharf kritisiert. Die gezielte Zucht von Tieren mit Fehlstellungen und Behinderungen ist heftig umstritten. Nichtsdestotrotz feiert der „Word’s Ugliest Dog Contest“ sein 25 jähriges Jubiläum.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen