Donnerstag, 20. Juni 2013

Zahnprobleme bei Hunden: Der Zustand der Zähne hat entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit Ihres Hundes


Zahnerkrankungen vorbeuegen durch regelmäßige Reinigung.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Brambleberries Photography.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten ständig Zahnschmerzen und könnten nichts dagegen tun. Zahnschmerzen können entstehen bei Zahnfrakturen, Fehlstellungen und Entzündungen in der Mundhöhle. Die häufigste Ursache ist Zahnstein, der durch die Fütterung von zuckerhaltigen Fertigprodukten begünstigt wird. Bleibt eine regelmäßige Reinigung aus, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis aus dem anfänglichen Zahnbelag zunächst Zahnstein und dann eine schwerwiegende Zahnerkrankung mit Zahnfleischentzündungen wird.

Symptome für Zahnprobleme:

·         Starker Mundgeruch
·         Appetitlosigkeit bis hin zur Futterverweigerung
·         Hund mag keine Kauknochen und Spielzeuge mehr
·         Die Schnauze ist berührungsempfindlich
·         Gerötetes, entzündetes oder bereits blutiges Zahnfleisch, Zahnbelag, Zahnstein, lockere Zähne
·         Der Hund reibt sich mit den Pfoten die Schnauze
·         Vermehrtes Speicheln, eventuell blutig
·         Zähneklappern, Schluckbeschwerden

Vorbeugen durch regelmäßige Reinigung der Zähne

Zunächst gilt es, beginnende Zahnprobleme zu erkennen. Dafür führen Sie bereits beim Junghund eine regelmäßige Sichtkontrolle durch. Bei Veränderungen sollten Sie Ihren Tierarzt zu Rate ziehen. Gesunde, saubere Zähne strahlen reinweiß, nicht nur beim Junghund. Gelb-bräunliche Ablagerungen, wie man sie bei vielen Hunden an den Eckzähnen sieht, sind bereits beginnender Zahnstein. Dies können Sie durch einfaches Zähneputzen oder das Füttern von Knochen vermeiden. Intensives Kauen reinigt die Zähne. Im Handel sind sowohl industriell hergestellte Knochen aus Rinderhaut, als auch Echtknochen erhältlich. Manchmal können Sie auch bei Ihrem Metzger Knochen für Ihren Hund bestellen.

Weitere vorbeugende Maßnahmen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass aktive Hunde weniger zu Zahnproblemen neigen. Die Bewegung fördert den Speichelfluss, was wiederum reinigend wirkt. Daher sind auch schlanke Hunde weniger von Zahnproblemen betroffen, als übergewichtige Hunde. Auch die Häufigkeit der Mahlzeiten kann die Bildung von Zahnstein beeinflussen. Im Idealfall geben Sie lediglich zwei Mahlzeiten am Tag und zwischendrin nichts. Ob Sie Nassfutter oder Trockenfutter geben, spielt hierbei übrigens nur eine untergeordnete Rolle. Deutlich mehr Reinigende Wirkung haben Kauspielzeuge oder Kauseile, die auch die Zahnzwischenräume erreichen. mehr zum Thema Hundekrankheiten erfahren Sie im Ratgeber auf markt.de.

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