Samstag, 3. August 2013

Sommerhitze gefährdet Mensch und Hund: So helfen Sie Ihrem Vierbeiner


Auch Hunden tut eine kleine Abkühlung im Sommer gut.
(c) Wikimedia Commons, Foto: Dpbsmith.
Die aktuelle Hitzewelle über Deutschland, Österreich und der Schweiz macht vielen Zwei- aber auch Vierbeinern schwer zu schaffen. Ganz besonders hitzeempfindlich sind Hunde und Katzen, sowie auch einige Kleintiere wie Meerschweinchen und Kaninchen, da sie nicht über die Haut schwitzen können. Hunde können nur über die Zunge beziehungsweise starkes Hecheln Wärme abführen. Auch an den Pfoten können sie schwitzen aber der Abkühlungseffekt ist vergleichsweise gering.

So machen Sie Ihrem Hund die Hitze erträglich:

  • Kühles aber nicht eiskaltes Trinkwasser bereitstellen
  • Eine Möglichkeit zum Baden bieten oder an eine natürliche Wasserstelle gehen
  • Die Sonne meiden, insbesondere am Mittag
  • Keine anstrengenden Aktivitäten wie Apportieren, Nasenarbeit oder Fahrrad fahren
  • Nasse Handtücher auf dem Hundefell haben einen abkühlenden Effekt


Achtung Autofalle!

Beachten Sie: Seinen Hund im Hochsommer alleine im Auto zu lassen ist gefährlich! Selbst wenn das Auto im Schatten steht, kann es zur tödlichen Falle werden. Hat Ihr Auto beispielsweise zuvor in der Sonne gestanden, dann kann es sich bis auf 90 Grad aufgeheizt haben. Eine gute Klimaanlage schafft es, die Innenluft im vorderen Bereich schon nach wenigen Minuten Fahrtzeit abzukühlen. Genauso schnell heizt sich das Auto aber aufgrund der Restwärme wieder auf, selbst wenn es in der Tiefgarage geparkt wird. Lassen Sie Ihren Hund daher entweder zu Hause oder nehmen Sie ihn – sofern möglich – zum Einkauf mit. Im Hochsommer hat der Hund im geparkten Auto nichts verloren, denn es herrscht akute Gefahr für einen Hitzeschlag!

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