Dienstag, 3. Dezember 2013

Einzigartiges Modell im Kanton Zürich: Der Tierschutzanwalt


Tierschutzverbände kämpfen stets für die Verbesserung des
Tierschutzes.© By
Firef7y, via Wikimedia Commons
Stetig bemühen sich Tierschutzverbände, Veterinärämter und andere öffentliche Stellen um eine Verbesserung des Tierschutzes. In der Vergangenheit wurde bereits viel erreicht, so werden die Tierschutzgesetze regelmäßig überarbeitet, verbessert und erweitert. 

Einen großen Schritt in Richtung eines verbesserten Tierschutzes machte der Kanton Zürich in der Schweiz, als 1992 eigens ein Amt eingeführt wurde, um Tieren vor Gericht eine Stimme zu geben. Das Tierschutzgesetz sieht neuerdings vor, dass das Tier nicht mehr als Sache betrachtet wird. Auch stehen nun sein Leben und seine Würde unter Schutz. Fraglich ist jedoch, in welcher Form die neu gewonnenen Rechte der Tiere durchgesetzt werden sollen. Zu diesem Zweck hatte Zürich die „Tierschutzanwalt-Initiative“ gestartet. 18 Jahre nach seiner Einführung wurde das Amt des Tierschutzanwaltes wieder abgeschafft, da sich die Schweizer Bevölkerung in einer Abstimmung gegen die bundesweite Einführung entschied. Nach wie vor sind Tiere demnach vor dem Gesetz deutlich benachteiligt. Insbesondere diese, die von ihren eigenen Besitzern tierschutzwidrig gehalten werden. 

Neben Gesetzen, Kontrollinstanzen und Haltungsvorschriften ist daher vor allem Aufklärung auf Seiten der Bevölkerung gefragt. Wer die Bedürfnisse seines Tieres kennt, kann es tiergerecht halten. Wer die Bedürfnisse seines Tieres nicht kennt, der sollte sich schleunigst kundig machen. Dies erscheint ein vielversprechender Ansatz: Tiergerechte Haltung aus Rücksicht und Respekt dem Lebewesen gegenüber. Und nicht weil ein Gesetz es vorschreibt.

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.“ Zitat von Mahatma Gandhi.

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