Samstag, 4. Januar 2014

Die 10 größten Fehler in der Welpenerziehung

Welpen erziehen ist nicht immer leicht.
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Fiferjanis, via Wikimedia Commons.
Welpenerziehung ist nicht leicht. Auch erfahrene Hundebesitzer tappen in die eine oder andere Erziehungsfalle, wenn sie nicht immer wieder ihr Wissen auffrischen und dem kleinen Welpen geduldig wie auch konsequent die Welt zeigen. Wenn Sie es schaffen die folgenden zehn Fallen zu vermeiden, dann sind Sie auf einem guten Weg zu einer guten Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.

  1. Anspringen belohnen. Nahezu jeder Welpe springt an seinen Eltern und später seinen neuen Besitzern hoch. Was vorher dem Nahrungserwerb diente, ist im Kontext der Begrüßung eines Menschen unerwünscht. Bleiben Sie einfach stehen oder lenken Sie den Welpen mit einem Spielzeug von sich ab. Keinesfalls sollten Sie den heraufspringenden Welpen durch Zuneigung belohnen.
  2. Futter ständig verfügbar. Ein regelmäßiger Rhythmus von Fütterungszeiten hilft, den Tag zu strukturieren und vorherzusagen, wann der Welpe sich versäubern muss. Das Stubenreinheitstraining gestaltet sich leichter, wenn es feste Fütterungszeiten gibt.
  3. Welpen am Halsband führen. Der noch nicht ausreichend gefestigte Körper des Welpen kann beschädigt werden, wenn der Welpe aufgeregt in die Leine springt. Leinenführigkeit ist vom Welpen noch nicht zu erwarten. Daher sollten Welpen am Geschirr geführt werden, bis die Leinenführigkeit erlernt wurde.
  4. Unerwünschtes Verhalten bestrafen. Welpen probieren ihre Zähne und Krallen aus, verschleppen Gegenstände und kommen nicht sofort zurück, wenn man nach ihnen ruft. Das ist normal. Konzentrieren Sie sich lieber darauf, das erwünschte Verhalten zu belohnen und verhindern Sie unerwünschtes Verhalten durch geschicktes Management, beispielsweise indem die teuren Schuhe unerreichbar für den Welpen im Schuhschrank verstaut werden.
  5. Den Welpen heruntersetzen, wenn er zappelt. Welpen werden häufig getragen und sollten erst dann herabgesetzt werden, wenn sie sich ruhig verhalten.
  6. Kontaktaufnahme mit jedem Mensch und jedem Hund. Indem ein Welpe zu jedem Menschen und Hund Kontakt aufnehmen darf, werden diese beiden zum Auslöser von Aufregung. Später, wenn der Welpe nicht mehr so niedlich ist und an der Leine bleiben muss, kann dies zu Frust führen.
  7. Zu viel anständiges Benehmen erwarten. Welpen wollen nur eines, nämlich die Welt erkunden. Seien Sie nachsichtig mit Ihrem Welpen, wenn er kein Interesse an den langweiligen „Sitz“-Übungen zeigt.
  8. Zu viel Beschäftigung und zu wenig Ruhepausen. Welpen brauchen Ruhe und müssen die Regeln des Alltags kennenlernen. Darüber hinaus ist keine Beschäftigung zur Auslastung nötig.
  9. Langes alleine lassen. Welpen sind mindestens die ersten 8 Wochen ihres Lebens niemals alleine gewesen. Das Alleinsein muss zunächst in kleinen Schritten geübt werden.
  10. Nur bei schönem Wetter nach draußen gehen. Welpen sollten bei jedem Wetter nach draußen, sonst gehen sie später bei schlechtem Wetter nur ungerne Spazieren und haben Mühe sich zu versäubern.

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