Dienstag, 28. Januar 2014

Welpen haben häufig ein Problem mit dem Geschirr


Tipp: Der Welpe sollte das Geschirr mit etwas Positivem
verknüpfen.© By
Roberteast, via Wikimedia Commons.
Die meisten Welpen gewöhnen sich nur schwer an ihr Geschirr. Sie finden es unbequem, es zwackt an verschiedenen Stellen und das An- beziehungsweise Ausziehen ist auch unangenehm. Manch ein Welpe ergreift die Flucht beim Anblick seines Geschirrs und wird sogleich verdächtigt, er wüsste genau was sein Mensch von ihm möchte. Aber das ist in der Regel nicht so. 

Schon eine einzige schlechte Erfahrung im Zusammenhang mit dem Geschirr kann dazu führen, dass der Welpe eine Abneigung entwickelt. Dies beginnt bei dem nervösen, ungeübten Hantieren des Menschen und reicht bis hin zu gravierenden Schmerzerfahrungen, wenn sich beispielsweise die Haut des Welpen im Verschluss einklemmt.

Negative Verknüpfung vermeiden!

Beim ersten Versuch das Geschirr anzulegen, sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und jeden Handgriff vorsichtig durchführen. Achten Sie darauf, Ihren Welpen nicht in Bedrängnis zu bringen, sondern lassen Sie ihn selbst zu Ihnen kommen. Unterstützt mit ein paar Leckerlis wird er sicher gerne kommen und verknüpft das Geschirr sogleich mit einer positiven Erfahrung. 

 Lehren Sie ihn, den Kopf selbst durch die entsprechende Schlaufe zu stecken. Auch das Klicken des Verschlusses kann den kleinen Welpen verängstigen. Nehmen Sie das Geschirr nochmals herunter und lösen Sie lediglich das Geräusch aus, woraufhin der Welpe dann eine kleine Belohnung bekommt. So verbindet er das Klick-Geräusch ebenfalls mit etwas positiven. Sitzt das Geschirr, dann warten Sie noch einige Sekunden, bevor Sie die Leine daran einhängen. Das führen an der Leine bedeutet für den Welpen eine Bewegungseinschränkung, die wiederum negative Gefühle auslösen kann. Daher sollte es einen genügend großen Abstand von zirka 5-10 Sekunden zwischen dem Anlegen des Geschirrs und dem Festhalten oder Anleinen geben.

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