Dienstag, 4. Februar 2014

Hunde pflegen enge Freundschaften zu anderen Hunden


Zwei Hunde beschnuppern sich während ihres Spaziergangs.
© By
Roland Geider, via Wikimedia Commons.
Die Familie eines Haushundes kann dessen Rudel zwar weitestgehend ersetzen, jedoch das Bedürfnis nach Kontakt zu Artgenossen kann seine Menschenfamilie nicht erfüllen. Auf kurzen Gassirunden und ausgedehnten Spaziergängen gibt es für den Haushund viel Gelegenheit, um mit Artgenossen zu kommunizieren. Dabei ist nicht jede Begegnung gleich. Wer genau hinschaut erkennt, dass nahezu jede Hundebegegnung anders verläuft. Gute Bekannte werden freudig begrüßt, während Rivalen nur die kalte Schulter gezeigt bekommen. Treffen sich zwei Hunde zum ersten Mal, dann entscheiden die ersten paar Sekunden darüber, ob die Begegnung friedlich oder eher angespannt verläuft. 

Bei Hundebegegnungen gilt: Qualität statt Quantität!

Anstelle des weit verbreiteten Bestrebens, in möglichst kurzer Zeit eine große Anzahl an Hundebegegnungen hinter sich zu bringen, wäre es angebrachter sich auf wenige Bekanntschaften zu beschränken. Das Sozialleben der Hunde beinhaltet nicht nur Freundschaft, sondern auch Rivalität. Treffen sich Rivalen, dann bedeutet dies unnötigen Stress für alle Beteiligten. Treffen sich Freunde, dann wirkt sich das harmonische Zusammensein entspannend aus. Treffen sich zwei Hunde zum ersten Mal, dann entsteht wiederum einige Unruhe, während beide Hunde versuchen sich gegenseitig einzuschätzen. Folglich ist die stressärmste Variante für einen Hund, wenn er auf seinem Spaziergang überwiegend auf gute Hundebekanntschaften trifft und nur selten neue Artgenossen kennenlernt. Wie Sie eventuell auftretende Konfliktsituationen erkennen und Streitereien vermeiden, erfahren Sie hier.

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