Mittwoch, 12. März 2014

Tierkommunikation – funktioniert das wirklich?


Der Beruf des Tierkommunikators ist umstrittem.
© By Katyjacques, via Wikimedia Commons.
Anhand eines Fotos nimmt ein Tierkommunikator Kontakt mit einem Hund, einer Katze, einem Pferd oder anderen Haustierarten auf. Klingt nahezu unvorstellbar, dass dies wirklich funktionieren kann. Tatsächlich gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für derartige Fähigkeiten. Es gibt auch keine staatlich anerkannte Ausbildung zum Tierkommunikator. Aus diesen zwei Gründen werden Tierkommunikatoren häufig mit Skepsis betrachtet. Dies ist sicher auch gerechtfertigt, da sich zwischen den tatsächlich begabten Tierkommunikatoren auch jede Menge schwarzer Schafe herumtreiben. Aber wer einmal die Arbeit eines guten Tierkommunikators zu Gesicht bekam, der weiß dessen außergewöhnlichen Fähigkeiten zu schätzen.

Ein Tierkommunikator wird häufig bei Verhaltensproblemen zu Rate gezogen

Bei der Tierkommunikation geht es vor allem darum, die Ursache für extremes Verhalten des Tieres zu ermitteln. Dazu gehört unter anderem übermäßige Angst, Leinenaggression, Aggression gegen Menschen oder Artgenossen und plötzliche Ausbrüche. Die Ursache können beispielsweise traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit, körperliche Beschwerden oder eine unpassende Haltung sein. Vor allem bei ehemaligen Straßenhunden ist die Vorgeschichte meist nicht bekannt. Auf vielerlei Wegen finden sie ein neues behagliches Zuhause, wo sie sich von ihren Strapazen erholen können. In manchen Fällen gelingt dies nicht, weil die traumatischen Erfahrungen ihrer Vergangenheit tiefe Narben hinterlassen haben. In solchen Fällen hilft die Tierkommunikation zu verstehen, welches die Angstauslöser sind, sodass anhand dieses Wissens Lösungsstrategien entwickelt werden können. Allerdings sind gute Tierkommunikatoren nur schwer auffindbar und meist über längere Zeiträume bereits ausgebucht. Daher sollte diese spezielle Methode den wirklich schwierigen Fällen vorbehalten sein.

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