Donnerstag, 4. Dezember 2014

Hunde im Winter: Das gibt es zu beachten

Schnee fressen kann für Hunde gefährlich sein.
Bildquelle: MCanada / pixabay.com.
Hunde haben ein dickes Fell - das bedeutet jedoch nicht, dass ihnen die kalte Jahreszeit überhaupt nicht zu schaffen macht. Auch ihnen setzen die Bedingungen im Winter teilweise ganz schön zu. Damit es dem Vierbeiner auch bei Wind und Wetter pudelwohl ergeht, gibt es einige Tipps zu beachten.


Bewegung ist wichtiger als Winterkleidung

Viele Halter schicken ihre Hunde in den Wintermonaten nicht ohne Hundebekleidung vor das Haus. Prinzipiell sind die meisten Tiere mit ihrem Fell allerdings gut gegen die Kälte gewappnet. Lediglich bei kranken, schwachen Hunden oder solchen mit extrem wenig und kurzem Fell, wie dem Chihuahua (s. Chihuahua Rasseportrait), sind Hundemäntel sinnvoll. Entscheidet man sich dazu, seinem Tier im Winter ein Hundemäntelchen anzulegen, ist es wichtig, dass es funktional ist und nicht nur schön aussieht. Das Kleidungsstück sollte den Bauch gut schützen, den Hund nicht einengen und leicht an- und auszuziehen sein. Wichtiger als Bekleidung ist grundsätzlich, dass dem Vierbeiner im Winter ausreichend Bewegung gewährt wird. Durch zu wenig Bewegungsmöglichkeiten kühlt der Hund bei Kälte schnell aus - eine Blasen- oder Nierenentzündung kann wie bei uns Menschen die Folge sein. Daher im Winter z. B. auch nie den Hund vor dem Supermarkt auf dem kalten Boden warten lassen.

Hundepfoten vor Streusalz schützen

Neben der Kälte stellen vor allem bei Stadthunden mit Streusalz versehene Straßen und Fußwege ein Problem dar, denn das Salz greift die Hundepfoten an, trocknet sie aus und führt gelegentlich sogar zu schmerzhaften Entzündungen. Tipp: Pflegen Sie die Pfoten Ihres tierischen Freundes im Winter daher mit einer speziellen Pfotencreme; alternativ lassen sich auch Hirschtalg, Vaseline und Melkfett anwenden. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass die Ballen geschmeidig bleiben und nicht so stark angreifbar sind. Außerdem man dem Hund ein Leuchthalsband oder einer Reflektor-Weste tragen lassen, damit er auch bei Dunkelheit oder Nebel gut von Rad- und Autofahrern gesehen wird.

Schnee fressen kann gefährlich sein

Schnee stellt für Hunde einen besonderen Reiz dar - häufig fressen sie ihn. Ein wenig Schnee verträgt jeder Hund, größere Mengen können ihn aber krankmachen. Zum einen ist dieser sehr kalt, so dass eine unangenehme Mandelentzündung droht. Zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er Dreck, Streusalz oder andere schädliche Substanzen enthält. Am besten sie vermeiden den Heißhunger auf Schnee, indem Sie dem Hund schon vor dem Gassigehen eine Kleinigkeit zu fressen anbieten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen